Zuchtziele

(Mehr zu den Rassen/Farben unter Farbprojekte)

 

Rasse Farbe
Rex  Agouti (vorrangig Cinnamonagouti, aber auch Zuchttiere in Gold/Orange/Silberagouti)
Glatthaar  Dapple-weiß und Dapple-gold-weiß
Glatthaar/Crested Argente

 
Das erste und wichtigste Zuchtziel bei den Naturburschen lautet GESUNDHEIT. Als Zuchttiere werden deshalb nur Tiere eingesetzt die (für mich) die richtige Größe und Kondition zeigen.

Zucht auf Gesundheit bedeutet selbstverständlich auch, dass nur Tiere ohne bekannte gesundheitliche Defekte, Mißbildungen in der Anatomie etc. in der Zucht sind.

Desweiteren züchte ich "nach Standard", das heißt ich achte darauf möglichst nur typvolle gut gebaute kompakte Tiere in die Zucht zu nehmen, die sich durch große Augen, kräftige Köpfe, große hängende Ohren, Walzenform, kräftige Schultern etc. auszeichnen. Auf zu runde/kurze Köpfe verzichte ich aus gesundheitlichen Gründen (damit genügend Plätz für Zähne, Atemwege ist) und weil mir etwas längere Nasen besser gefallen.

Bei den jeweiligen Rassen achte ich außerdem auf die jeweiligen Rassemerkmale wie zum Beispiel eine gute Fellstruktur bei den Rexen.

Auch züchte ich nach Farbe und Zeichung und selektiere die Tiere danach.

 

  

 

Nach einer zuverlässigen Kennzeichnung für meine Tiere suche ich immer noch. Mit Ohrmarken bin ich noch nicht zufrieden, Transponder sind zu teuer und anderes ist auch nicht möglich oder von Dauer. Ich würde aber gerne meine Tiere kennzeichnen, besonders aus dem Grund dass sich verkaufte Tiere auch später noch zum Züchter zuordnen lassen können und so sitzen sie dann z.B. nicht im Tierheim, sondern können hierher zurück.

 

Haltung

Es erfolgt Kaltstallhaltung mit Temperaturen über null Grad im Winter und gemäßigten Temperaturen im Sommer.

Kälte-oder Hitzespitzen kommen dadurch nicht vor, was für die Tiere sehr angenehm ist.

Die meisten Naturburschen tummeln sich in den Volieren (2,5m x 2,5m - sie sind gerne im gesamten zur Verfügung stehenden Raum unterwegs) oder in den Bodengehegen (1,5m x 1m). Daneben gibt es momentan noch wenige kleinere Boxen  (1,2m x 0,7m bzw. 1m x 0,8m) die aber in naher Zukunft nur noch als Zwischenställe (evtl. Verpaarungen etc.) genutzt werden sollen.

Meine Weibchen bekommen meist einen, selten zwei Würfe im Jahr und bleiben 1-3 Jahre in der Zucht. Die meisten der Damen gehen nach 2 Würfen und einem Alter von ca. 2 Jahren in Rente. 
Meine Zuchtweibchen leben zusammen mit Rentnern, Jungtieren und Liebhaberweibchen in Herden von ca. 5-15 Tieren, aber auch meine Zuchtböcke leben meistens in Gesellschaft : Wenn nicht gerade im Deckeinsatz leben sie meist in 2er und 3er Gruppen mit anderen Böcken zusammen.

Seit 2006 verpaare ich oft nach Brunst, das heißt meine zu deckenden Säue werden täglich auf Brunst kontrolliert. Sind sie hochbrünstig werden sie für wenige Stunden dem Bock zugesellt. Dies klappt sehr gut und hat den Vorteil, dass es in den Bockgruppen keinen Stress durch wochenlange Trennung gibt und das Deckdatum ist auch bekannt.

 

 

 Fütterung

 

Die Tiere bekommen neben täglichen Heugaben ad libitum im Sommer frisches Grün von der Wiese und saisonales Gemüse und auch mal etwas Obst.

Im Winter bekommen sie anstatt Wiesengrün Möhren soviel sie möchten und ein wechselndes Angebot an anderen Gemüsesorten.

Obst gibt es insgesamt selten und Konzentrat in Form von Pellets o.ä. verwende ich garnicht.

 

Wie kam es zur Zucht?

Im Jahr 1994 bekam ich mein erstes Meerschweinchen "Wirbelchen", eine Goldagouti-rot-weiße Rosettendame, und bekam gleich ein zweites Schwein inclusive ;-). Sie schenkte mir, nachdem ich sie ca. 2 Wochen hatte, einen schönen Sohn"Troll".  Er wurde fast 7 Jahre alt und wird mir wohl immer als "mein erster Wurf" in Erinnerung bleiben. Es kamen in den nächsten Jahren immer Mehr-Meerschweine dazu und ca. 1999 fing ich dann mit gezielter Zucht an. Das Blut meiner früheren Schweine fließt noch heute im Großteil meiner jetzigen Tiere, was sicherlich den Nachteil hat, dass der Körperbau oft noch nicht perfekt ist, aber sie sind dafür umso zäher und ich konnte so schon über Generationen selektieren. Und langsam zeigt sich auch der Erfolg des jahrelangen "Aussortierens", und ich bin richtig stolz auf ein völlig selbstgezogenes "Gut"-Tier. Bis zum HV-Tier *grins* wird es aber sicher noch ein langer Weg...(Anmerkung: geschrieben 2004)
 
 
 
 
Im Schnee


 

 

 

 

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